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<pre>Das heißt: Augsburg sollte in Stuttgart ein Treffer auf jeden Fall zuzutrauen sein, und weil Stuttgart in der Offensive aktuell sehr schwach ist, wäre das fast schon der halbe Sieg für den FCAâ€¦  <p> Die tabellarische Nähe zu den Rheinhessen wirkt dabei schon deshalb ziemlich verstörend, weil auch der FSV zuletzt kaum einmal mit Heldentaten in Erscheinung trat.  <p>  Zwar durfte sich die immer größer werdende Gruppe an Nationalspielern natürlich auch in den letzten Tagen keine Pause gönnen; dafür haben aber die zahlreichen angeschlagenen Spieler das Beste aus der bundesligafreien Woche gemacht. <p> Dank Didavi ist diese jetzt zu Ende. Mit mutigen Ansagen hielt sich der „Doppelpacker“ jedoch zurück: „Klar wollen wir gegen Augsburg nachlegen. Aber es bringt auch nichts, wenn ich sage: Das war jetzt der Knotenlöser. Die drei Punkte waren wichtig, aber es hat sich nichts an der Situation geändert.“ <p>  „Wir sollten vorsichtig sein mit zu viel Euphorie. Es liegen noch ein paar Steine auf unserem Weg, die wir zur Seite schieben müssen“, so Korkut. Und auch Stuttgart-Sportvorstand Michael Reschke mahnt: „Die Rechenmaschine muss an bleiben“.  </pre>


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<pre>Dazu kommt, dass die Stuttgarter vor heimischer Kulisse kaum Gegentore bekommen. Erst acht Gegentreffer kassierte der VfB in den eigenen vier Wänden — so wenige wie keine andere Bundesliga-Mannschaft. Der FC Bayern liegt in diesem Ranking mit 9 Gegentoren auf Rang 2.  <p> Mit einem Rückstand von nur vier Zählern (vor dem 17. Spieltag) befinden sich die Startplätze für die Königsklasse zwar nach wie in Schlagdistanz — ebenso überschaubar fällt aber auch der Abstand nach unten aus.  <p>  Dass sich Dardai im Vorfeld eher kleinlaut gibt, rührt aber womöglich auch daher, dass ihn aktuell erhebliche Personalsorgen plagen – und das bei weitem nicht nur aufgrund der Zerrung von Mittelfeldmotor Per Skjelbred. <p> „Ich suche bei solchen Dingern keine Ausreden. Das ist ein Ball, den der Torwart sicher halten muss. Es tut mir unfassbar leid“, so Horn über seinen folgenschweren Fehlgriff, der dem VfB die Pausenführung bescherte und damit das Spielgeschehen komplett auf den Kopf stellte. <p>  Angesichts dieser besorgniserregenden Bestandsaufnahme wäre es naturgemäß umso wichtiger, sich im Supercup mit etwas zusätzlichem Selbstvertrauen auszustatten. Ein Erfolg gegen die Bayern dürfte dem Team durchaus wertvollen Schwung für den Saisonauftakt verleihen.  </pre> 


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<pre> „Dass wir zu wenig Punkte haben, ist klar“, findet auch Bayers Sportchef Rudi Völler. „In diesem Spiel ist aber alles gegen uns gelaufen. Wir dürfen jetzt nicht alles infrage stellen.“  <p> Da sich das Quartett allerdings bereits in den vergangenen Wochen als verzichtbar erwies, hat sich an der Ausgangslage der Eintracht streng genommen nichts verändert. Schon zuletzt wurde schließlich die Beweisführung erbracht, dass der Kader mittlerweile auch in der Breite sehr viel Qualität besitzt.  <p>  Bei der Mission die Gefährlichkeit der Offensive zu steigern ist es nicht wirklich hilfreich, dass im Spiel gegen den SV Werder der mit zwei Bundesliga-Treffern in dieser Saison bisher torgefährlichste Wolfsburger fehlen wird. Daniel Didavi erlitt gegen Dortmund einen Einriss im Meniskus und wird sich in den nächsten Tagen einer Operation unterziehen. Anschließend rechnet der Verein mit einer Pause von drei bis vier Wochen. <p>  Eines dieser beiden Remis holten die Schwaben am vergangenen Spieltag bei Werder Bremen. <p>  Beim 2:2 gegen Mainz spielte das in den Köpfen der Spielern jedenfalls immer noch eine Rolle, wie Thomas Müller zugeben musste: „Natürlich hängt uns das Spiel gegen Real noch nach. Auch wenn es nicht nachhängen sollte, dafür sind wir Profis. Aber wir sind auch nur Menschen.“  </pre>


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<pre> Doch das umkämpfte Duell mit den Hessen hat die ohnehin schon sehr angespannte Personalsituation noch weiter verschärft. So droht am Samstag gegen den VfB Salomon Kalou auszufallen.  <p> Zwei Klubs, die eigentlich den Anspruch haben um das internationale Geschäft zu spielen, finden sich nach acht Spieltagen nur in der zweiten Tabellenhälfte wieder. Bayer Leverkusen dümpelt als Elfter im Niemandsland herum und der VfL Wolfsburg befindet sich mit Rang 16 sogar noch weiter unten.   <p> Dennoch gehen die Schwaben dieses Thema eher defensiv an. „Wir wollen uns damit nicht groß beschäftigen“, erklärt Sport-Vorstand Michael Reschke kurz und bündig. <p>  Vor allem die 2:3-Niederlage im Revierderby gegen Dortmund war überaus schmerzhaft. Allerdings hat Breitenreiter zwei Wochen Zeit, um seine Mannschaft auf den Knaller gegen die Bayern vorzubereiten. Ein Sieg wäre dennoch eine faustdicke Überraschung.  <p> Mit diesem Premierensieg in der Fremde konnten sich die Stuttgarter im Abstiegskampf wieder etwas Luft verschaffen. Der Vorsprung auf den ersten Fix-Abstiegsplatz beträgt nun 10 Punkte.  </pre>


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<pre> Grund: Mit seinem jüngsten Heimsieg gegen Mainz (3:2) konnte der Tabellen-17. aus Hoffenheim bis auf zwei Zähler an die Hanseaten heranrücken. Deren Rückstand auf das rettende Ufer ist nach dem jüngsten Punktgewinn der Frankfurter Eintracht (0:0 gegen den HSV) dagegen auf zwei Zähler angewachsen.  <p> Video: Enttäuschung in Augsburg nach der Heimpleite gegen Hoffenheim. (Quelle: YouTube/FC Augsburg)  <p>  Erst recht, weil wir – nach den beiden Werder-Pleiten in der Vorsaison – davon ausgehen, dass die Grün-Weißen auch im dritten Bundesligaduell mit den Schanzern den Kürzeren ziehen werden! <p>  Einen Auswärtssieg der Bayern mit drei Toren Vorsprung gab es im Laufe dieser Saison erst ein Mal: Beim 3:0-Sieg auf Schalke am 5. Spieltag.  <p> Dafür sorgt jedoch nicht zuletzt auch der eigene Abwärtstrend, der sich in alarmierenden Zahlen widerspiegelt: Gerade mal drei Pünktchen aus den jüngsten vier Partien sowie eine Horrorserie von neun aufeinanderfolgenden Auswärtspleiten sprechen diesbezüglich für sich.  </pre>


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